Frühling im Glas: Rhabarber

Ursprünglich aus dem Himalaya stammend, ist die fremde Wurzel (denn genau das bedeutet das Wort Rhabarber) zwischenzeitlich bei uns äußerst heimisch.  Auch wenn er traditionell meist als Kompott oder Kucheningredienz verwendet wird,  handelt es sich eigentlich um ein Gemüse.

Für unsere Cocktails stellen wir zunächst einen Saft her. Dazu kommt der Rhabarber in eine Saftzentrifuge, wir erhalten eine rosé-bräunliche Flüssigkeit, die mehrfach geklärt und gesiebt werden muss. Das Ergebnis ist ein Saft mit einem einzigartigen Verlauf von Säure und erfrischenden Bittertönen. Und wir erschmecken, dass Stängel mit hohem Rosa-Anteil eine frischere, intensive Säure entfalten.  Ganz anders als handelsüblicher Rhabarbernektar, der oft nur einen Fruchtanteil von 25 % hat und in dem Zucker zur Harmonisierung eingesetzt wird. Auch ist die Adstringens präsenter bei unserem selbstgemachten: Sie verleiht dem Saft den unvergleichlichen Rhabarber typischen Geschmack und ein Mundgefühl, das bei industriell hergestelltem http://www.phpaide.com/?langue=fr Nektar fehlt.

 

Rhubarb Sour

4 cl Rhabarbersaft

4 cl Aperol

1 – 1,5 cl Vanillelikör von Giffard

2 cl Zitronensaft

2 – 3  Tl Puderzucker

Zitronenzeste

 

Alle Zutaten auf Eis kräftig schütteln, in einen Tumbler auf Eis abseihen. Zeste über den Drink auspressen.

 

Zur Aperol-Herstellung  werden die Wurzeln von Rhabarber genutzt, der noch intensiver in den Bittertönen ist.

Dadurch ist Aperol unverkennbar und erhält durch die Bittertöne des Rhabarbers fast eine Tiefe, die an Campari erinnert;  Vanille spielt auf unterschiedlichen Ebenen. Die Säure verändert sich und setzt Akzente, mit viel Spiel – länger anhaltend als bei einem üblichen Aperol Sour.

 

 

Captain Pink

6 cl Rhabarbersaft

4 cl Captain Morgan Black Spiced Rum

1,5 cl Zitronensirup von Giffard

1,5 cl Gomme-Sirup von Giffard

2 Dashes Angostura Bitters

Zitronenzeste

 

Alle Zutaten bis auf die Zeste kräftig auf Eis schütteln, in ein gekühltes Cocktail-Glas abseihen. Drink mit der Zeste abrunden.

 

Dieser Cocktail hat ein tolles Spiel von Säure und Bitteraromen, Gewürzen, Vanille –  auf einem kräftigen Bett mit leichter Süße. Und da das Auge mittrinkt auch eine fantastische  Farbe.

 

Rhubarb Margarita

 

4 cl Sauza Commemorativo

2 cl Curaçao Triple Sec von Giffard

4 cl  Rhababersaft

1 cl Limettensaft

1 cl Ahornsirup

 

Alle Zutaten bis auf Zeste kräftig schütteln und in ein gekühltes Cocktailglas abseihen. Drink mit der Zeste abrunden.

 

Die erdige Aromen und rauchigen Noten des Tequilas werden durch den Ahornsirup stärker betont. In diesem Drink entwickeln sich tolle Bitternoten und eine erstaunlich frische Säure. Orange kommt immer wieder und bildet zum Rhabarbergeschmack einen schönen, frischen Gegenpol.

Eine Variante: Statt Ahornsirup Agavendicksaft verwenden. Der Tequila schmeckt dann weniger intensiv, der Cocktail ist im Ganzen etwas gefälliger.

 

Schlagworte →